Phonotaktik + Konsonanten (Bei beiden angeben?)
Die Auslautverhärtung wird als solche wiedergegeben:
D wird immer t >
ñ wird ñk > lañ·ñ > das lañk
b wird zu p > blåi·n > eæ blåip
g wird zu ç > tsåi·ñ > sii tsåiç
v wird zu f >
s wird zu s > (mit der Extraregel, dass auslautendes /s/ stimmlos wird)
Alle Plosive zwischen vokalen stimmhaft. Wenn aber SIngular <Tååt> zu tåå’n wird, weil Endung ist <n> nicht, <en>, daher keine Stimmhaftmachung??
So anzeigen aber nich nach r. daher immer r reflex angeben? Also Harke is dann noch immer hââke. Nur nach kurzvokalen? Die Bake Baake. Tüte is Tüdde,
Manche Sprecher auch Cluster stimmhaft: Hapke > Habge, Harke > Hââge
Aber in dieser Missingsch-Varietät nur direkt zwischen Vokalen, obwohl bei Hââke keine Aspiration.
Phonotaktik: (Nur darauf verweisen bei Konsonanten)
Assimilierung von Nasalen
Infinitivendungen assimiliert immer an den vorherigen Laut in Bezug auf Artikulationsstelle. Dies wird immer wiedergegeben, auch wenn sich Doppelungen ergeben:
Endet der Stamm auf einen Konsonanten, werden Endungen aus Nasalen syllabisch. Endet der Stamm auf einen stimmlosen Plosiv, ist der Silbenauftakt der letzten Silbe ein Glottalverschluss und der vorherige Konsonant wird nicht geöffnet. Ist der letzte Konsonant des Stammes ein stimmhafter Plosiv, wird kein Glottalverschluss realisiert, der Plosiv wird aber trotzdem nicht geöffnet.
Der ursprüngliche Konsonant wird nicht wiedergegeben. Er lässt sich dennoch aus der Assimilierung der Endung erkennen:
Es sind nur drei Konsonantenpaare, die hierdurch assimilierend verschleiert werden, die allesamt aber eine unterschiedliche Assmilierung des Endungs/n/s zur Folge haben:
warten > wââ’n (ein dentaler, stimmloser Plosiv erzeugt einen dentalen Nasal)
Taten > tåå’n
Haken > håå’ñ (ein velarer, stimmloser Plosiv erzeugt einen verlaren Nasal)
Harke > hââ’ñ
*hapen > håå’m (ein bilabialer, stimmloser Plosiv erzeugt einen bilabialen Nasal)
Daher lassen sich die stimmlosen Plosive auch nach Abfall der Nasalendung wieder einfach rekonstruieren:
wââ’ñ > êç wâât
hââ’ñ > du hââks
håå’m > eæ hååp
Wenn der assimilierte Konsonant allerdings stimmhaft ist und keinen Glottalverschluss verursacht aber letzlich nur die Assimilation des Nasals hörbar ist, wird das Zeichen · benutzt, das wie bei Digraphemen zwischen Vokalen, die Silbengrenze anzeigt. Denn der Nasal ist hier syllabisch, bildet also eine eigene Silbe und ist nicht die Koda des vorigen Vokals: haben wird daher haa·m geschrieben. Die gleichen Regeln zur Rekonstruierung des Plosivs ergeben sich auch hier.
haa·m > eç hap
Tritt diese Assimilierung bei Nasalen auf, bleibt anstatt der erste Nasal stehen:
nehmen > neem·m (Streitig ist, ob das /m/ als Geminante aufzufassen ist, oder als zweimaliges /m.m/ und dann das zweite als syllabisch. Es wird von letzterem ausgegangen, da der zweite Nasal durch einen zweiten Stimmstoß nochmals hervorgehoben wird.) Somit wird · wieder zur Silbenmarkierung benutzt und neem·m kann orthographisch von neben > nee·m unterschieden werden, auch Bremen > Breem·m
singen > sîñ·ñ, aber: sinken > sîñ’ñ
Affixe mit Nasal immer als <-N> schreiben, weil der Nasal immer von der Umgebung abhängig ist.
Keine Doppelscheibung nach Kurzvokal im Auslaut, nur Doppelschreibung zwischen Vokalen und bei Assimilation und tatsächliger Geminante.